Bilder-Welt.net

Allgemeine Geschäftsbedingungen


§ 1 Die Geschäftsbeziehung zwischen Kunde und Bilder-Welt ist durch ein Vertrauensverhältnis geprägt. Der Kunde kann sich darauf verlassen, dass seine Aufträge mit Sorgfalt und unter Einsatz hochwertiger Technologie ausgefertigt werden.

§ 2 Bei Nichtgefallen hat der Kunde das Recht, die Ware innerhalb von 14 Tagen zurückzusenden. Der Warenwert wird erstattet – Überweisung des Betrags auf das Konto des Kunden. Nicht erstattungsfähig sind die anfallenden Porto- und ggf. Verpackungskosten.

§ 3 Vom Rücktauschrecht ausgeschlossen ist Ware, die durch Verschmutzung oder Beschädigung in einen nicht mehr verkaufsfähigen Zustand gebracht wurde oder die durch grob mangelhafte Verpackung nach dem Rücktransport beschädigt ist.

§ 4 Mangelhafte Ware wird bei Beanstandung ersetzt. Für die Rücksendung mangelhafter Ware werden alle anfallenden Kosten erstattet. Als Beanstandungsgrund ausgeschlossen sind kleine Bläschen oder Schlieren in der Laminierfolie außerhalb des Bildfeldes.

§ 5 Für die Zahlung wählt der Kunde zwischen Nachnahme und Vorkasse.

§ 6 Die Besteuerung erfolgt nach § 19, Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (Kleinunternehmerregelung). Es wird keine Mehrwertsteuer erhoben/ausgezeichnet. Die Preise sind somit Nettopreise.

§ 7 Nach der Bestellung erhält der Kunde zunächst eine automatische Bestätigung per E-Mail an die im Bestellvorgang angegebene Adresse und dann eine manuelle Auftragsannahme. Erst mit der manuellen Annahme wird die Bestellung verbindlich.

§ 8 Die Ware wird gemäß Menge/Größe in der jeweils ökonomischsten Versandart bzw. Packungsgröße durch Deutsche Post, DHL geliefert. Die Versandkosten sind im Warenwert inklusive.

§ 9 Der Kunde erwirbt die Bilder für private oder geschäftliche Zwecke, jedoch nicht die Rechte an den Bildern. Die Urheberrechte, insbesondere das Verbot der Vervielfältigung, sind zu beachten.

§ 10 Alle Daten werden vertraulich (gemäß Bundesdatenschutzgesetz) behandelt, nicht an Dritte weitergegeben und nur im Rahmen der Buchführung gespeichert.

§ 11 Der Kunde kann gegen einen variabel auszuhandelnden Preisaufschlag Sonderwünsche bestellen. Folgende Sonderwünsche sind grundsätzlich nicht möglich:

  • Abgabe von Bilddateien mittels Online-Datentransfer
  • Ausfertigung von Bildern mit stark abweichenden Konfigurationen
  • Ausfertigung kleinerer Formate als A4


§ 12 Die Lieferzeit für die Aufträge richtet sich nach der Auftragslage und ist somit variabel. Eine sofortige Auftrags-Bearbeitung kann nicht garantiert werden. Im Falle einer zu erwartenden Auftragsannahme erst nach mehr als 5 Werktagen werden Sie gesondert informiert.

§ 13 Für Aufträge, Anfragen und sonstige Kontaktaufnahme bietet die Seite Links. Diese sind zu verwenden. Bitte erweitern Sie Ihre E-Mails nicht um Anhänge. Diese werden automatisch ausgesondert und ungelesen gelöscht.

 

Felsfluren und Trockenbiotope

Dort, wo die Niederschläge bzw. die Feuchtigkeit des Bodens ein bestimmtes Mindestmaß unterschreiten, bilden sich Trockenbiotope. Besonders ausgeprägt ist das auch bei den Felsfluren, deren oft nur wenige Zentimeter starke „Bodenschicht“ aus Felsgrus kaum Wasser zu speichern vermag.
Trockenbiotope werden von Pflanzen besiedelt, deren „Leidensfähigkeit“ im Bezug auf Wasser bemer-kenswert ist. Mit kleinen Blättern, ausgeprägter Behaarung oder Wachsschichten verringern sie die Verdunstung höchst effektiv. Die Wurzeln sind oft stark entwickelt und enthalten Speicherorgane wie Knollen oder Zwiebeln. Die Wiesen-Kuhschelle beispielsweise ist kaum 40cm groß, aber die Wurzeln reichen über 2m tief in den Boden.
Östlich des Harzes in dessen Regenschatten liegt das Mitteldeutsche Trockengebiet. Die Jahres-Niederschlagssumme beträgt hier lediglich ~450mm, das sind nur 65% der „normalen“ Niederschläge ausgewogenerer Landschaften. „Glanzstücke“ von Trockenbiotopen sind die Porphyrkuppen-Landschaft nordwestlich von Halle mit dem malerischen Saaletal und die Hänge am Süßen und Salzigen See.
Außerhalb des Mitteldeutschen Trockengebietes sind Trockenbiotope generell seltener und an bestimmte Geologische Formationen gebunden. Typisch sind Binnendünen und die Ränder der Talsand-Terrassen. Besonders in wärmebegünstigten Südlagen sind auch hier Trockenbiotope anzutreffen.
Es ist ein Phänomen, das die extremsten Biotope mit einer Fülle attraktiver Pflanzen aufwarten. Das ist bei den Trockenbiotopen ganz besonders ausgeprägt. Viele Pflanzen unserer Steingärten haben hier ihren natürlichen Ursprung. Wenn der Boden Kalk und Lehm enthält und somit eine gewisse Wasser-Haltekraft aufweist, sind auch Orchideen anzutreffen.
Trockenbiotope sind der große Gewinner des Klimawandels. Schon heute sind sie im Vormarsch und weisen zunehmend Strukturen von Steppen auf. Einige Orchideenarten der Steppenrasen haben Bestands-zuwächse, dass sie aus der Roten Liste gestrichen werden konnten. Deutschland „wandert“ gewisser-maßen, zumindestens auf das Klima bezogen, gen Süden. Griechische Verhältnisse in Mitteldeutschland sind bereits ganz normal.
Trotz klimatischer Förderung sind viele Trockenbiotope einer heimlichen Bedrohung ausgesetzt. Es ist der Eintrag von Nährstoffen, wissenschaftlich Eutrophierung genannt. Quelle der Nährstoffe ist die Düngung angrenzender Äcker. Auf den eutrophierten Flächen breiten sich bestimmte Gräser und Gestrüpp aus, wodurch die angestammten Arten verdrängt werden. Die wertvollen Areale schrumpfen von den Rändern her und können schließlich ganz verschwinden. Auch die Ausbreitung von Gehölzen (Dorn-sträucher/Trockengebüsch) wird durch die Eutrophierung begünstigt. Dramatische Züge nimmt diese Entwicklung dann an, wenn mittels Beweidung oder Mahd bewirtschaftete Flächen aufgelassen werden. Sie können sich binnen weniger Jahre völlig verändern und jeglichen Wert verlieren!
Botaniker und Pflanzen-Soziologen beobachten im mitteldeutschen Trockengebiet die Veränderungen genau und mit wissenschaftlicher Exaktheit. Noch ist die Zukunft der Trockenbiotope unklar – Vorhersagen tragen spekulativen Charakter. Förderung und Schädigung wirken gleichermaßen.

 

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Moore, Sümpfe und Brüche

Moore, Sümpfe und Brüche sind recht unterschiedliche Lebensräume. Allen gemeinsam ist nur der hohe Wassergehalt.
Moore sind torfbildende Lebensräume. Die im Moor wachsenden Pflanzen erzeugen aus Wasser, Nährstoffen und Sonnenenergie Biomasse, die im Unterschied zu anderen Biotoptypen nicht wieder zerfällt (humifiziert), sondern teilweise erhalten bleibt (vertoft).
Eine der Vielfalt der Moore nicht gerecht werdende Grob-Einteilung unterscheidet Hoch- und Niedermoore sowie die dazwischen vermittelnden Übergangs- oder Zwischenmoore. Sie alle können entweder offen oder bewaldet sein.
Sümpfe sind Feuchtbiotope auf „normalen“ Böden, sogenannten Mineralböden. Sie bilden keinen Torf und sind einheitlicher als die Moore. Auch sie können offen oder bewaldet sein.
Die Brüche schließlich sind keine wirklich definierte Einheit, sondern eine stets bewaldete „Übergangsform“ zwischen den Mooren und Sümpfen.
All diese Feuchtgebiete leben mit und vom Wasser. Deshalb sind sie nur dort anzutreffen, wo Niederschläge oder Grundwasser einen hohen Grad der Vernässung bewirken. Durch Kultivierung und Abbau sind Feuchtgebiete inzwischen überall selten geworden, auch dort, wo sie einst besonders häufig waren.
Besonders hart hat es die Moore getroffen: Aufgrund der wirtschaftlichen Nutzbarkeit von Torf sind sie großflächig und gründlich abgebaut worden. Im Norddeutschen Tiefland waren sie einst auf einer Fläche von ~500 000 ha anzutreffen – eine enorme Ausdehnung, die prägend für die gesamte Landschaft war. Davon sind gegenwärtig weniger als 1000 ha erhalten. Völlig unversehrt ist nur noch 1 Moor mit einer Fläche von 400ha. Die riesigen kahlen Abbauflächen sind selbst aus dem All zu erkennen! Gegenwärtig wird in Deutschland kaum noch Torf abgebaut, weil es nichts mehr abzubauen gibt. Die Torfindustrie hat sich nach Osteuropa verlagert, wo es noch etwas zu holen gibt. Wichtiger Absatzmarkt für Torf und Torfprodukte ist Deutschland.
Die wirtschaftlich weniger interessanten Sümpfe und Brüche sind vereinzelt noch anzutreffen, doch ist auch ihre Ausdehnung drastisch zurückgegangen. Durch Entwässerung sind sie einer Land- oder Forst-wirtschaftlichen Nutzung zugeführt worden. Die Brüche sind Forst-Plantagen mit Fichte und Erle, die Sümpfe Intensiv-Grünland oder Acker.
Die generelle Zerstörung der Feuchtgebiete ist der unmittelbare Hauptgrund für die Versteppung Deutschlands mit noch unterschätzten Auswirkungen auf das Klima, insbesondere im Hinblick auf energetische Wettergeschehen und Unwetter.

 

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Gewässer

Gewässer sind die Lebensadern der Landschaft. Eine überwiegende Zahl von Pflanzen und Tieren sind, direkt oder indirekt, an die Gewässer gebunden. Die Vielfalt der Arten steigt in Feuchtbiotopen und an Gewässern  stark an. Das betrifft stehende und fließende Gewässer gleichermaßen.
Die Vielzahl von wirtschaftlich motivierten Interessen an Gewässern ist erheblich. Erwähnt seien Fischseen, Badeseen und Wasserstraßen. Weil die Gewässer diesen Interessen angepasst wurden, sind natürliche Gewässer selten geworden. Ganz besonders Fließgewässer. Bäche sind oft von den Quellen bis zur Mündung begradigt und metertief ausgegraben, um die angrenzende Landschaft effektiv zu entwässern. Im Flachland sind naturnahe Bäche schon extrem selten, im Gebirge hingegen noch einigermaßen häufig.
Die Flüsse kann man in zwei Gruppen unterteilen: schiffbar und nicht schiffbar. Die nicht schiffbaren Flüsse sind auch heute noch, zumindestens auf Teilstrecken ihres Laufs, naturnah erhalten. Ganz anders die schiffbaren Flüsse: der Name Wasserstraße lässt erahnen, wie viel oder besser wie wenig Natur an diesen Gewässern geduldet wird. Buhnen, Schotterufer und Begradigungen zwingen den Fluss in ein festgelegtes Bett, das einer beständigen Erosion unterliegt. Folge dieser Tiefen-Erosion ist die Absenkung des Grundwassers in der Aue und deren Austrocknung. Die Austrocknung der Auen hat Auswirkungen, die noch kaum absehbar sind. Aufgrund der Großflächigkeit auch auf das Klima.
Es gibt aber nicht nur negative, sondern auch positive Veränderungen an unseren Gewässern. An vorderster Stelle ist die Reinhaltung zu nennen. Effektiv arbeitende Klärwerke und strenge Normen zur Reinigung industrieller Abwässer haben so manchen Stinkgraben zu ungeahnter Pracht aufblühen lassen. Selten gewordene Pflanzen und Tiere sauberer Gewässer haben alte Lebensräume zurück erobert, in denen sie z.T. schon seit über 50 Jahren nicht mehr angetroffen wurden.
Ein pfleglicher Umgang mit den Gewässern wird in der Zukunft bedeutsamer sein, als es derzeit scheinen mag. Besonders die Entwässerung der Landschaft ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr.

 

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Wiesen

Wiesen sind eine Kulturlandschaft. Entstanden sind sie erst durch das Wirken des Menschen und auch weiterhin davon abhängig. Wird eine Wiese nicht bewirtschaftet, tritt zunächst eine Verkrautung auf. Nachfolgend siedeln sich Gehölze an – die Wiese wird zu Wald.
Auf einer wahrhaften Wiese gibt es eine große Vielfalt von Pflanzenarten. Die Anzahl der Kräuter ist mitunter enorm. In einer naturnahen Wiese können neben den Gräsern leicht dreißig bis fünfzig Kräuter vorkommen. Solche Wiesen sind vor der ersten Mahd im Frühsommer ein prachtvoller Anblick- mitunter ein Blütenmeer. Auch vor der letzten Mahd im Herbst blüht mitunter nochmals so manche Pflanze.
Neben diesen bunten Wiesen gibt es auch weniger auffällige „Magerwiesen“, zu denen z.B. die fast ausgestorbenen Borstgras-Rasen zählen.
Was derzeit in unseren Landschaften anzutreffen ist, sind keine Wiesen, sondern Grünländer. Wenige ertragsstarke Gräser, nicht selten durch Neuansaat nach Wiesen-Umbruch entstanden, prägen das Bild. Diese Grünländer werden gedüngt (oft mit Gülle) und bis zu vier mal jährlich gemäht. Durch Entwässerung sind sie fest und können auch mit schweren Maschinen befahren werden. Gelegentlich wird gewalzt, um Unebenheiten zu beseitigen.
Tatsächlich Wiesen können mit der Ertragskraft dieser Intensiv-Grünländer nicht mithalten und sind deshalb weitgehend aus der Landschaft verschwunden. Mit den Wiesen verschwinden zahlreiche Tiere und Pflanzen – die Landschaft wird arm.
Naturnahe Wiesen sind inzwischen ähnlich selten wie natürliche Wälder. Langwierige Recherchen mit Fachliteratur, Fachkarten und Satellitenfotos sind der einzige Weg, um die wenigen Restbestände aufzuspüren.
Gerade die wenigen Wiesen, die es bisher noch gab, werden zunehmend aus der Bewirtschaftung genommen und verkrauten. Auf diese Weise sind beispielsweise die meisten Orchideenwiesen verschwunden – der Rückgang ist dramatisch.
Vereinzelt werden Flächen einer gezielten Umnutzung zum Erhalt ihrer Vielfalt zugeführt, doch diese Maßnahmen ähneln dem berühmten Tropfen auf dem heißen Stein.
Das unglaubliche Fazit: in Deutschland sind Wiesen fast ausgestorben!

 

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