Bilder-Welt.net Bilder Wiesen R 02 Grenzgrabental bei Mochau
R 01 Wiesenlandschaft im Wittenberger LuchR 03 Wiesenlandschaft bei Myslivny

R 02  Grenzgrabental bei Mochau
größeres Bild anzeigen


R 02 Grenzgrabental bei Mochau

Preis ab: EUR 48,00

Schärfe: ** mittel - Auflösung: 5413 x 3576
Struktur: *** fein - Preisgruppe: 1
Stellen Sie eine Frage zu diesem Produkt

Es gibt wenige Dinge, die echte Erfolgs-Geschichten sind. Eine davon ist die Ausbreitung des Bibers. Einst wegen seines weichen Pelzes und eines Geruchs-Stoffes, dem Bibergeil, ergarmungslos gejagt und fast ausgerottet, ist er wieder heimisch geworden. Es sind die letzten 25 Jahre, in denen er seine alten Lebensräume zurückerobert hat und häufig geworden ist. In Fläming und Dübener Heide sowie den dazwischen liegenden Stromtälern von Schwarzer Elster, Elbe und Mulde ist die "Sättigungsgrenze" erreicht, sind praktisch alle möglichen Reviere besiedelt.
Der Biber ist ein Tier, das sich seinen Lebensraum aktiv gestaltet. Von manchen als "Plattschwanz-Ratten" verunglimpft, gestalten die Biber unermüdlich die Landschaft, legen Gewässer und Feuchtgebiete an. Es geht hier nicht um ein paar Bibersümpfe: es sind inzwischen hunderte mit insgesamt mindestens 1000ha. Fläche. Speziell in der Dübener Heide sind manche Bachtäler zu Ketten von Bibersümpfen geworden. Wertvolle Feuchtgebiete voller seltener Pflanzen und Tiere. Der Biber holt ein Stück Paradies in unsere Landschaft zurück, die ansonsten durch das Wirken des Menschen schon lange das paradiesische verloren hatte. Dieses Bild zeigt das Grenzgrabental im Fläming, ein Biberrevier noch aus Zeiten, da der Biber selten war. Aktuell prägen Kleingewässer, Röhrichte, Seggenrieder (Foto) und Flutrasen das Bild. Vormals waren es Intensiv-Grünländer und Maisacker!
Da der Biber quasi "enteignet", war er wiederholt wütenden Racheaktionen ausgesetzt. Da wurde mit Schrot geschossen, was gelegentlich Todesopfer forderte. Fast schon alltägliche Normalität war, dass die Dämme eingerissen wurden. Alles illegale Straftaten, wohlgemerkt! Denn der Biber steht unter strengem Artenschutz. Allen Widerständen zum Trotz haben sich die Bestände dennoch prächtig entwickelt, der Mensch mit all seiner Technik hat sich als schwächer erwiesen! Danke, Biber!



: