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P 26  Erdbeerklee
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P 26 Erdbeerklee

Preis ab: EUR 48,00

Schärfe: *** hart - Auflösung: 5405 x 3569
Struktur: ** mittel - Preisgruppe: 1
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Die gesamte Lebensstrategie der Pflanzen beruht auf Wasser-Zirkulation. Wasser mit Nährsalzen als Grundlage, Wasser mit Zucker und anderen Kohlenhydraten als Endprodukt. Wasser bindende bzw. an sich ziehende Substanzen, wie insbesonders Salz, sind deshalb für Pflanzen stark giftig. Dass manche Straßenbäume vor sich hin kränkeln, liegt nicht selten daran, dass sie mit dem als Glätteschutz im Winter ausgesprühten Salz nicht klarkommen.
Pflanzen haben die unglaublichsten Anpassungen an extreme Standorte entwickelt. So kann es nicht wundern, dass es auch Pflanzen gibt, die mit Salz gut zurechtkommen. Einige haben sich daran derart perfekt angepasst, dass sie nur noch mit Salz leben können, die Halophyten (Salzpflanzen). Zu nennen sind hier in erster Linie die Arten der Gattung Queller, die unter anderem in Salzquellen leben und selbst hohe Salz-Konzentrationen aushalten. Daneben gibt es halotolerante Pflanzen, die Salz zwar nicht brauchen, es aber bis zu mäßigen Konzentrationen ertragen. Zu ihnen gehört der in diesem Bild dargestellte Erdbeer-Klee, aufgenommen nach einem kräftigen Gewitter-Guss und deshalb noch mit Wassertropfen besetzt. Mit etwas Phantasie kann man den roten Früchten eine gewisse Ähnlichkeit dit Erdbeeren zugestehen, daher der Name. Die Blüten sind sehr klein und hellrosa. Anzutreffen ist der Klee vorwiegend in küstennahen Gebieten und in den großen Flusstälern, Gebirge meidet er. Im mitteldeutschen Trockengebiet mit seinen Salzstellen (Zechsteinsalz-Auslaugung) gibt es eine gewisse Häufung so wie insgesamt der Osten stärker besiedelt ist als der Westen. Diese Aufnahme entstand bei Hemsendorf an der Schwarzen Elster. In der Region ist es das einzige Vorkommen in weitem Umkreis.



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