Bilder-Welt.net Bilder Felsfluren und Trockenbiotope T 12 Sandbank an der Liebesinsel im Großen Streng
T 11 Steinbruch im Muldenstein bei BitterfeldT 13 Subalpine Matte am Brocken

T 12  Sandbank an der Liebesinsel im Großen Streng
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T 12 Sandbank an der Liebesinsel im Großen Streng

Preis ab: EUR 48,00

Schärfe: ** mittel - Auflösung: 5349 x 3499
Struktur: ** mittel - Preisgruppe: 1
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Obwohl die Aue der Mittleren Elbe ganz klar von Kulturlandschaft geprägt ist und der Verseuchungs-Grad mit Gülle über weite Strecken katastrophal, gibt es dennoch einige Bereiche, in denen sich Natur erhalten konnte. Es sind nicht viele und sie sind auch nicht sehr groß, aber es gibt sie.
Einer dieser wertvollen Reste ist die Liebesinsel bei Wartenburg. Grund der Naturnähe ist hier der freiwillige weitgehende Nutzungs-Verzicht des privaten Eigentümers und der rechtskräftige Schutz-Status als Naturschutzgebiet. Letzteres allein ist oftmals eine Farce, denn "ordentliche Forstwirtschaft" ist in den meisten NSG erlaubt, und dieser Begriff ist extrem dehnbar. Beispielsweise ist das Fällen eines jeden Waldes ordentliche Forstwirtschaft, wenn noch etwa 5% der Bäume bleiben. Auch kann im Rahmen der "Verkehrs-Sicherungspflicht" viel Wald entlang der Wege gefällt werden, und wo die Wege von Eichen oder Buchen begleitet waren, wurde das auch strikt angewandt. Im Kiefernforst in keinem einzigen Fall...
Die verbliebenen Reste, im Fall der Liebesinsel außer Wald auch Röhricht und verschiedene Sumpfpflanzen-Fluren, vermitteln uns heute einen Eindruck von der Schönheit ursprünglicher Natur.
Auch Sandbänke beispielsweise sind ein Teil ursprünglicher Natur, im Großen Streng und einem Nachbar-Gewässer in beträchtlicher Ausdehnung vorhanden. Auch die darauf erkennbare Sumpfkressen-Flur, die mit der Niederliegenden Sumpfkresse eine Art enthält, als deren evolutionäres Ursprungs-Gebiet die Mittlere Elbe angenommen wird, also ein "Ur-Einwohner".




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